Presse

Großprojekte der Forschungsorganisationen

Presseinformation 25.03.2014

Ganz im Sinne des im Jahr 2010 vereinbarten Memorandum of Understanding haben die großen Forschungsorganisationen im Rahmen von Biotechnologie 2020+ eigene Forschungsschwerpunkte zur Zukunft der Biotechnologie gestartet. In diesen Großprojekte sind mehrere multidisziplinäre Forschergruppen von verschiedenen Standorten miteinander vernetzt. Sie werden jeweils vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mitunterstützt und reichen von der zellfreien Bioproduktion (Fraunhofer-Gesellschaft), der druckbaren Biotechnologie (Helmholtz-Gemeinschaft), der Synthetischen Biologie (Max-Planck-Gesellschaft) bis zur Naturstoffproduktion (Leibniz-Gemeinschaft).

  • Presseinformation auf biotechnologie2020plus.de

Die Grenzen der etablierten Verfahren überwinden

Fraunhofer-Magazin Quersumme 4/2013

Immer mehr Medikamente und Einsatzstoffe für die Industrie werden in Zellkulturen hergestellt. Allerdings lassen sich nicht alle Proteine und Therapeutika mit den etablierten biotechnologischen Verfahren produzieren. Im Fraunhofer-Leitprojekt »Zellfreie Bioproduktion« entwickeln acht Institute gemeinsam eine alternative Technologie-Plattform - und erweitern damit entscheidend die Bandbreite biotechnologisch produzierbarer Proteine.

Biomoleküle vom Band

Fraunhofer-Magazin weiter.vorn 1.2014

Eiweiße im industriellen Maßstab ohne Zellen herzustellen — das ist das ehrgeizige Ziel der »Zellfreien Bioproduktion«. Mit dem Verfahren könnten sich biologische Wirkstoffe künftig schneller und sparsamer bereitstellen lassen, als mit herkömmlichen Techniken. Man gebe einen Tropfen Nährlösung zum Saft ausgepresster Zellen, füge ein beliebiges Gen hinzu und ernte wenig später das gewünschte Protein – so lautet sehr verkürzt das Rezept der »Zellfreien Bioproduktion«. Wissenschaftler und Ingenieure aus acht Fraunhofer-Instituten haben in einem interdisziplinären Forschungsprojekt komplexe biotechnologische Verfahren entwickelt, die ohne Hilfe intakter Zellen ausgewählte Proteine produzieren.

Fraunhofer-Leitprojekt »Zellfreie Bioproduktion«

Presseinformation 18.11.2013

Ein Grundbaustein aller Zellen sind Proteine. Diese Biomoleküle sind für viele Produkte in der Medizin- und Pharmaindustrie, aber auch in der Lebensmittel-, Agrar-, Kosmetik-, und Waschmittelproduktion unersetzbare Ausgangsstoffe. Ein Anwendungsbeispiel für Proteine sind Impfstoffe: In ihnen sind Antigene z.B. von Viren enthalten, die das Immunsystem stimulieren Antikörper gegen den Krankheitserreger zu bilden. Dabei ist es wichtig, auf Virenmutationen schnell zu reagieren und den passenden Impfstoff in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen.

Biologische Wirkstoffe: Proteine ohne Zellen produzieren - Biomoleküle vom Band

Presseinformation: 07.10.2013

Ob Insulin oder Antikörper als Basis für Impfstoffe und Krebsmedikamente – schon heute lassen sich viele dieser Wirkstoffe in großem Maßstab biotechnologisch herstellen. Derzeit wird der Bedarf an Biomolekülen oft noch mit Hilfe von lebenden Zellen oder Organismen gedeckt. Dazu statten die Forscher Bakterien, Hefen, tierische oder pflanzliche Zellkulturen mit dem Gen aus, das für das gewünschte Protein codiert. Dann werden die veränderten Organismen in Bioreaktoren massenhaft kultiviert, um schließlich das Protein zu isolieren und zu reinigen.

  • Pressemitteilung zur Biotechnica auf medizin-und-technik.de

Fraunhofers "Zellfreie Bioproduktion" - schnell und kostengünstig

Presseinformation 04.10.2013

Bereits jetzt lassen sich Wirkstoffe wie Insulin oder Enzyme für die Lebensmittel-, Kosmetik- und Waschmittelindustrie in großem Maßstab biotechnologisch herstellen. Allerdings wird der Bedarf an Biomolekülen oft noch mit Hilfe von lebenden Zellen oder Organismen gedeckt. Wissenschaftler und Ingenieure aus acht Fraunhofer-Instituten wollen nun mit der "Zellfreien Bioproduktion" auf der BIOTECHNICA 2013 zeigen, wie Eiweiße ohne Zellen im industriellen Maßstab hergestellt werden können.

Biomoleküle vom Band

Presseinformation 27.09.13

Eiweiße im industriellen Maßstab ohne Zellen herzustellen – das ist das ehrgeizige Ziel der »Zellfreien Bioproduktion«. Mit dem Verfahren könnten sich biologische Wirkstoffe künftig schneller und sparsamer bereitstellen lassen als mit herkömmlichen Techniken. Wissenschaftler und Ingenieure aus acht Fraunhofer-Instituten haben in einem inter-disziplinären Forschungsprojekt Bioreaktoren entwickelt, die ohne Hilfe intakter Zellen Proteine produzieren.

Initiative Biotechnologie 2020+: Mit Großprojekten auf Kurs

Presseinformation 28.06.2013

Bioreaktoren auf Oberflächen ausdrucken, synthetische Zellen konstruieren oder mithilfe von Mikrokanälen Synthesewege für neue Wirkstoffe zusammenstöpseln. Das sind Visionen für die Biotechnologie der Zukunft, denen sich die großen deutschen Forschungsorganisationen verschrieben haben. Beim vierten Jahreskongress zur BMBF-Initiative „Biotechnologie2020+“ am 27. Juni in Berlin kündigten die Forschungsorganisationen den Start millionenschwerer Verbundprojekte an. Vor mehr als 200 Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wurde eine Bilanz der vergangenen drei Jahre Strategieprozess gezogen und der weitere Kurs für die Zukunft abgesteckt. BMBF-Staatssekretär Helge Braun kündigte weitere Fördermaßnahmen an.

  • Pressemitteilung zum Jahreskongress 2013 auf biotechnologie.de

Ingenieure des Lebens

Presseinformation 28.06.2013

Biomoleküle vom Band: Ein umfangreiches Forschungsprogramm soll die Biotechnologie in Deutschland voranbringen. Dafür sollen insgesamt 200 Millionen Euro ausgegeben werden. Das Wort „Gentechnik“ ist für viele ein rotes Tuch. Angesichts der Debatten käme kaum einer auf die Idee, Deutschland für ein biotechnologiefreundliches Land zu halten. Zumal, wenn es um mehr geht, als ein paar Gene gezielt zu manipulieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jedoch will in Deutschland die Grundlagen für eine biobasierte Wirtschaft schaffen. Dazu setzt sie die Initiative „Biotechnologie 2020+“ fort, hieß es am Donnerstag auf dem vierten Jahreskongress in Berlin. Seit 2010 haben 35 Forschungsprojekte ihre Arbeit begonnen, sagte Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF.

Ideen für die biobasierten Produkte von morgen

Presseinformation 27.06.2013

Visionen für die Biotechnologie der Zukunft zu erarbeiten und damit die Grundlage für den Aufbau einer biobasierten Wirtschaft zu schaffen – mit diesem Ziel wurde im Jahr 2010 der Prozess „Biotechnologie 2020+“ ins Leben gerufen als gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Forschungsorganisationen und Hochschulen. Mit dem vierten Jahreskongress, der am 27. Juni in Berlin mit rund 200 Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik stattfindet, wird nun die jetzige Phase des Dialogprozesses über innovative Produktionsverfahren vorläufig abgeschlossen. Es sei gelungen, das Thema in der Forschungslandschaft zu verankern, sagte Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, und kündigte angesichts der vielversprechenden ersten Projekte eine Fortsetzung der Initiative an.

  • Pressemitteilung zum Jahreskongress auf biotechnologie2020plus.de

Gesucht: Effizienter Bioreaktor für zellfreie Produktion

Presseinformation 27.03.2013

Eiweiße gezielt für die Industrie herstellen, mit zellfreien Systemen – mit diesem Ziel war das Leitprojekts „Biomoleküle vom Band – Zellfreie Bioproduktion“ der Fraunhofer Gesellschaft als erste Maßnahme im Strategieprozess „Biotechnologie 2020+“ im Jahr 2011 gestartet. Am 14. März haben sich nun alle beteiligten Forscher des Konsortiums zum jährlichen Erfahrungsaustausch in Berlin getroffen. Fazit: Immer mehr kristallisiert sich inzwischen heraus, wo künftig weiterer Forschungsbedarf besteht – etwa bei der Etablierung von Bioreaktoren für eine zellfreie Produktion.

  • Pressemitteilung zum Statusseminar 2013

Pressearchiv

Im Pressearchiv finden Sie weitere Presseinformationen zum Fraunhofer-Leitprojekt »Zellfreie Bioproduktion« der Jahre 2011 und 2012.