Aktuelles

Zellfreie Bioproduktion

Internationales Symposium und drittes Status Seminar

Am 27. Juni 2014 wurden die Ergebnisse des Fraunhofer Projektes »Zellfreie Bioproduktion« zur Erforschung eines aktiv steuerbaren Produktionsprozesses für hochwertige Biomoleküle in Berlin präsentiert. Auf dem Symposium wurden durch international anerkannte Experten der Fortschritt und die Perspektiven für die industrielle Anwendung dieser Technologie mit Wissenschaftlern der Fraunhofer Gesellschaft diskutiert.

Viele pharmakologisch wichtige Zielmoleküle, wie z.B. Membranproteine, können heutzutage durch Standartmethoden nicht oder nur in unzufriedener Menge und Funktion hergestellt werden. Um diese Einschränkung der zellbasierten Produktion zu überwinden und die schwer synthetisierbaren Proteine herzustellen, hat die Fraunhofer Gesellschaft das interdisziplinäre Leitprojekt an der Schnittstelle zwischen Ingenieurs- und Lebenswissenschaften initiiert. Durch die Unterstützung des BMBF konnte die zellfreie Technologie nun in einen größeren Maßstab überführt werden.

Die Teilnahme am Statusseminar ist kostenlos. Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung aber aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich ist. Anmeldungen bitte per E-Mail an: zellfrei@zv.fraunhofer.de

Die Veranstaltung fand am Freitag den 27. Juni im Fraunhofer Forum Berlin statt. 

Programm

08:30  Uhr        Registrierung

09:30  Uhr        Begrüßungsansprache

10:00  Uhr        Einführung

                            Prof. Frank Bier, Fraunhofer IBMT

10:30 Uhr         Session 1 »Bioproduktion ohne Zellen«    

                            Keynote: Prof. Takuya Ueda,

                            Universität von Tokyo

11:45 Uhr        Mittagessen

13:15 Uhr        Session 2 »Perspektiven im Bereich der Zellfreien Proteinsynthese«

                             Keynote: Prof. James R. Swartz, Stanford University

14:30 Uhr        Kaffeepause

15:15 Uhr        Nachmittags-Session »Ribosomen in Action« 

                              Chair: Prof. Dr. Volker Erdmann, FU Berlin

                              Keynote: Prof. Dr. Ada Yonath, Weizmann Institut

16:30 Uhr        Ende des Symposiums

Halbzeitkonferenz Bioökonomie

Donnerstag, 5. Juni 2014 im ewerk, Wilhelmstraße 43, Berlin

Mit der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie“ hat die Bundesregierung im Jahr 2010 den Weg dafür bereitet, dass sich hierzulande eine biobasierte Wirtschaft entwickeln kann. Doch wie ist es derzeit um die Bioökonomie in Deutschland bestellt? Haben sich die bisherigen Erwartungen erfüllt? Welche Impulse gilt es künftig in Forschung und Entwicklung zu setzen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der „Halbzeitkonferenz Bioökonomie“. Im Rahmen von Podiumsdiskussionen und Workshops diskutieren hochrangigen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik einen Tag lang über die mit der Bioökonomie verbundenen Chancen für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland.

 

Programm

Moderation: Carola Ferstl (n-tv) & Ingolf Baur (3sat)

10.30 Uhr        Begrüßungsansprache

                        Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und
                        Forschung

                        Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und
                        Landwirtschaft

11:00 Uhr        Eröffnungsvortrag 

                        Dr. Marcel Wubbolts, Chief Technology Officer, DSM N.V.

11:20 Uhr        Podiumsdiskussion "Nutzen biobasierter Produkte"

12:30 Uhr        Mittagspause mit begleitender Ausstellung und Truck

13:30 Uhr        Gespräch "Bioökonomie in der Nachhaltigkeitspolitik"

13:50 Uhr        Offizielle Prämierung eines weiteren Gewinners im
                        Rahmen der "Innovationsinitiative industrielle
                        Biotechnologie" des Bundesministeriums                       
                        für Bildung und Forschung

14:00 Uhr        Podiumsdiskussion "Forschung für die Bioökonomie:
                        Welche Lösungen wird es künftig geben?

15:00 Uhr        Kaffeepause

15:30 Uhr        Parallele Sessions: Erfolge und Formate der
                        Projektförderung, Projektpräsentationen: „Biobasierte
                        Produkte heute und morgen“, Workshop: „Neue Förderformate
                        für die Bioökonomie“

17:00 Uhr        Biobasierte Modenschau "Milk & Sugar"

17:30 Uhr        Ausklang & Get-together

Industrieworkshop Produktionstechnik für die Biotechnologie

8.Mai 2014, AMP – Anwendungszentrum Mikroproduktionstechnik, Pascalstr. 13-14, 10587 Berlin

Am 8.Mai 2014 findet ein Statusbericht der Nachwuchsforschergruppe »PrE-BioTec« statt. Thematisiert werden Biopolymere, Biofilme in technischen Anlagen, zellfreie Proteinsynthese, Mikrofluidik und Beschichtungstechnologie. Die Veranstaltung ist vor allem für Wissenschaftler, Projektpartner und interessierte Unternehmen der Biotechnologie, Chemie, Oberflächentechnik, Pharmaindustrie und des Maschinen- und Anlagenbaus geeignet.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen, melden Sie sich bitte online oder schicken eine E-Mail:

Homepage: www.ipk.fraunhofer.de/weiterbildung
E-Mail: weiterbildung@ipk.fraunhofer.de

 

Messepräsenz auf der analytica 2014

München 1.4.2014 - 4.4.2014, Halle A1, Stand 530

Vom 1. bis zum 4. April 2014 fand auch dieses Jahr die analytica 2014, Internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie und analytica Conference am Messegelände München statt

Das Projekt »Zellfreie Bioproduktion« war am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand A1/530 vertreten und hat anhand verschiedener Modelle die neusten Weiterentwicklungen zur Ausbeutesteigerung der zellfreien Proteinsynthese präsentiert. Ausgestellt wurden die neueste Errungenschaften im Bereich der zellfreien Reaktorsysteme, unter anderem ein Mikrofluidischer Multikammer-Reaktor (TRITT-Plattform) und ein sogenanntes CxCF-System.

 

Broschüre zum Leitprojekt

Um das Fraunhofer-Leitprojekt Zellfreie Bioproduktion noch anschaulicher darstellen zu können, ist nun eine projekteigene Broschüre verfügbar. Sie verdeutlicht die Hintergünde und das Anliegen des Projektes, sowie den derzeitigen Stand der Forschung. Außerden geben die Bilder und Illustrationen einen anschaulichen Einblick in die technischen und biologischen Schwerpunkte der Forschung, mit denen die zellfreie Proteinsynthese für einen inustrielle Anwendung weiterentwickelt werden soll.  

In der Rubrik "Download" finden Sie auch den handlichen Flyer als Kurzform zur ausführlicheren Broschüre.

Messepräsenz auf der BIOTECHNICA 2013

Die »Zellfreie Bioproduktion« auf Europas großem Biotechnologie-Branchentreff

Vom 8. bis zum 10. Oktober 2013 fand dieses Jahr wieder Europas Leitmesse zu Biotechnologie und Life Sciences, die BIOTECHNICA, in Hannover statt. Die Messe brachte die unterschiedlichen Akteure der Biotechnologiebranche zusammen und will die Geschäftsanbahnung fördern. Drei Tage lang wurden die Trends und Entwicklungen in der Biotechnologie vorgestellt und vernetzt.

Zum ersten Mal war das Projekt »Zellfreie Bioproduktion« auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand E09 in der Halle 9 vertreten. 

Nächste Generation biotechnologischer Verfahren

Abschlusskongress des Strategieprozess »Biotechnologie 2020+«

Am 27. Juni 2013 fand der vierte und vorerst letzte Jahreskongress des Strategieprozess »Biotechnologie 2020+« statt – einer Initiative des BMBF und führender deutscher Forschungseinrichtungen zur Förderung der Entwicklung biotechnologischer Technologien des 21. Jahrhunderts.

Auf dem Kongress wurde ein sehr positives Fazit zum Strategieprozess gezogen:

So ist es gelungen, die Biotechnologie in der deutschen wie internationalen Forschungslandschaft stärker zu verankern und zu vernetzen. Außerdem wurde und die Nutzung der Bandbreite biotechnologischer Entwicklungen ermöglicht, indem die Vernetzung und Verzahnung von Biologie und Ingenieurswissenschaften forciert und gefördert wurde. Dies führt zu stärker interdisziplinär angelegten Projekten, an denen die verschiedensten Institutionen und Akteure der innovativen naturwissenschaftlichen Forschung, wie z.B. die Fraunhofer-Gesellschaft, beteiligt sind.

Neben den konkreten Forschungsprojekten, zeigte sich bei dem Abschlusskongress auch die gesellschaftliche Dimension des Prozesses. Der Strategieprozess ermöglichte einen fruchtbaren Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und die Schaffung der Grundlagen für eine nächste Generation biotechnologischer Verfahren. In den letzten drei Jahren wurden in Fachgesprächen, Kongressen und dem Austausch und der Vernetzung von Expertinnen und Experten die Weichen für übermorgen gestellt und so der Forschungsstandort Deutschlands gestärkt und hervorgehoben. Mit Hilfe einer Delphi-Studie zur Erkennung zukünftiger Potentiale der Biotechnologie in Wirtschaft und Forschung wurden auch präzise Daten zum Potential der Technologie eruiert.

Durch eine intensive Nachwuchsförderung, die Einbindung einer breiten Öffentlichkeit und die Anpassung der Rahmenbedingungen durch die Politik werden biotechnologische Verfahren auch zukünftig ein Aushängeschild deutscher Forschung sein.

Der Strategieprozess war eine ideale Plattform um unabhängige Forschung mit den zukünftigen Interessen der Industrie zusammenzubringen.  

Ab 2014 werden der Austausch und der Dialogprozess in eine neue Runde gehen, wobei eine stärkere Eigeninitiative der Forschungsakteure gefordert sein wird, die das BMBF unterstützend begleiten wird.

Der Abschlusskongress des Strategieprozesses »Biotechnologie 2020+« fand am 27. Juni 2013 im Humboldt Carré in Berlin statt.

Programm

9:30 Veranstaltungsbeginn

9:40 Begrüßungsansprache von Dr. Helge Braun

10:00 Diskussionsrunde mit ExpertInnen:

11:30 Diskussionsrunde mit dem Publikum: Open Source in der Biotechnologie?

12:30 Mittagsimbiss

13:30 Parallele Workshops: Auf dem Weg zu einer »Biotechnologie 2020+«            

16:30 Bericht der Workshop-Ergebnisse

17:00 Ausklang

Deutsche Biotechnologietage 2013

Am 14. und 15. Mai 2013 fanden in Stuttgart die vierten »Deutschen Biotechnologietage« mit über 700 Teilnehmern und Teilnehmerinnen statt, die über die neuesten Entwicklungen in der Biotechnologie diskutierten. Fast 40 Aussteller präsentierten ihre Projekte und Unternehmen. In rund 20 Symposien und Vorträgen mit Diskussionen beleuchteten 150 eingeladene Referentinnen und Referenten unterschiedliche Aspekte der Biotechnologie - ihre Chancen, ihre Zukunftsfähigkeit, die Rahmenbedingungen der Vermarktung und der Forschung, der Bioökonomie und der Gesundheitswirtschaft. Auf dem Programm standen außerdem auch der gemeinsame Erfahrungsaustausch und die Kontakt- und Netzwerkpflege.

Auch das Fraunhofer-Systemforschungsprojekt »Zellfreie Bioproduktion« war mit zwei Plakaten und einer mikrofluidischen Reaktorgeometrie auf dem Gemeinschaftsstand des Fraunhofer-Verbundes »Life Science« vertreten. Dabei wurden sowohl das Gesamtziel des Projektes und sein Potenzial für eine ressourcenschonende Synthese von Proteinen aufgezeigt, als auch einige exemplarische Schwerpunkte vertiefend dargestellt. Besonders die erfolgreiche Steigerung der Ausbeute an Zielprotein stieß dabei auf reges Interesse unter den Experten und Expertinnen. Auch war für viele Besucher und Besucherinnen die Weiterentwicklung der zellfreien Technologie als solche ein spannender Ansatz, mit dem viele neue Themenfelder und Produktionsverfahren angestoßen werden könnten. Die im Projektrahmen erzielten Ergebnisse zur Regeneration des Zellextraktes im Reaktor und der langfristigen Stabilität des biotechnologischen Prozesses wurden dabei als wichtiger Faktor für die industrielle Anwendung der Zellfreien Bioproduktion diskutiert.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

Zweites Statusseminar in Berlin

Am 14. März 2013 fand das zweite Statusseminar des Fraunhofer-Systemforschungsprojekts »Zellfreie Bioproduktion« in Berlin statt. Bei der öffentlichen Veranstaltung wurde ein kurzer Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse des Projektes gegeben und die zukünftigen Potenziale der Technologieentwicklung vorgestellt.

Im Systemforschungsprojekt haben sich acht Fraunhofer-Institute zusammengeschlossen, um einen neuartigen Bio-Reaktor zu entwickeln. In diesem sollen mithilfe der zellfreien Proteinsynthese Biomoleküle im industriellen Maßstab hergestellt werden. Dieser Ansatz entspricht dem Bedarf von Wissenschaft und Industrie, die hochreine Proteine mit genau definierten Eigenschaften benötigen, um beispielsweise hochwirksame und dennoch schonende Impfstoffe und Medikamente zu entwickeln und anschließend kosteneffizient herzustellen. Auf diese Weise unterstützt Fraunhofer mit dem Projekt »Zellfreie Bioproduktion« die industrielle Nutzung der Vorteile zellfreier Verfahren. Dazu werden an dieser einmaligen Schnittstelle aus wissenschaftlicher und technologischer Entwicklung vielfältige Kompetenzen aus Ingenieurs- und Lebenswissenschaften gebündelt.

Das zweite Statusseminar des Fraunhofer-Systemforschungsprojektes »Zellfreie Bioproduktion« fand am 14. März 2013 zwischen 11 bis 17.00 Uhr in der Anna-Lousia-Karsch-Str. 2 (Fraunhofer Forum Berlin) in Berlin statt.

 

Programm

11:00 Uhr Begrüßung und Grußworte

11:15 Uhr Key Note Speaker, Prof. Dr. Michael Jewett

12:30 Uhr Imbiss

13:30 Uhr Projektvorstellung mit Diskussion

                »Bioreaktion« 
                  Potential und Limitierung der zellfreien Proteinsynthese

                »Energiemodul«
                  Biologische und Technische Aspekte

                »Reaktorkonzepte« 
                  Der Weg zur Produktion

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Workshop-Reihe zur »Zellfreien Bioproduktion«

Um neue Argumente und potenzielle Kommunikationsszenarien zu entwickeln, die das Verständnis der Fraunhofer-Systemforschung »Zellfreie Bioproduktion« unterstützen, werden Workshops im Vorfeld der Technologieerforschung durchgeführt. So soll ein offener und ethischer Dialog mit der Gesellschaft ermöglicht werden.

 

Der erste der insgesamt drei Workshops fand bereits am 5. September 2012 in Berlin statt. Dazu waren technik-interessierte Studenten eingeladen, die keine spezifischen Kenntnisse über die »Zellfreie Bioproduktion« und Forschungsprozesse im Allgemeinen vorwiesen. In diesem Rahmen konnten erste Ansatzpunkte für eine verbesserte Projektdarstellung identifiziert werden.

 

Im vergangenen Workshop am 6. Dezember 2012 sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Forschungskonsortium der »Zellfreien Bioproduktion«, sowie aus angrenzenden Disziplinen für die Herausforderungen der Technologiekommunikation sensibilisiert und qualifiziert werden. Es wurden gemeinsam Szenarien für eine verbesserte Wissensabbildung gegenüber der Öffentlichkeit erarbeitet.

 

Eine Validierung der entwickelten Strategien fand in einem abschließenden Workshop mit Berufskreativen und Anwendern statt.

 

Details entnehmen Sie bitte den Flyer zur Veranstaltung.

Podiumsgespräch und Ausstellung zum Thema »Bioenergie - Chancen und Grenzen«

Der Klimawandel und die Endlichkeit fossiler Brennstoffe stellen unsere Gesellschaft vor die Herausforderung, vollkommen neue Wege der Energieerzeugung und -wandlung zu entwickeln. Biosprit oder Biogasanlagen können unseren Energiehunger auf Dauer nicht alleine stillen und so sucht die Grundlagenforschung und Technologieentwicklung nach effizienteren Alternativen. Energie soll CO² - neutral gewonnen werden und es soll keine weitere Konkurrenz zwischen Nahrung und Kraftstoff entstehen. Algen und Holz gehören deshalb zu den Forschungsobjekten der Biotechnologen und Verfahrenstechniker.

Welche technischen Hürden sind auf dem Weg zu einer nachhaltigen Bioenergie-Erzeugung zu überwinden? Welchen Anteil unseres Energiebedarfs könnten sie decken? Wie viele Lösungswege sollten wir verfolgen? Antworten zu diesen Fragen werden an diesem Abend von Experten unterschiedlicher Disziplinen diskutiert.

Die Veranstaltung fand am Mittwoch, 27. Juni um 18:00 Uhr im Café Moskau, Karl-Marx-Allee 34, 10178 Berlin statt.

 

Programm

18:00 Uhr Podiumsdiskussion

  • »Biomasse als Ausgleichsenergiespeicher zwischen Wind und Sonne«
    Dr.-Ing. Ursula Schliessmann, Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB), Stuttgart
  • »Bioökonomie – Fokus Bioenergie«
    Professor Dr. Christoph Syldatk, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik
  • »Kombination von Bio- und Chemotechnologien als Chance für eine nachhaltige Energieversorgung«
    Professor Dr. Matthias Beller, Leibniz-Institut für Katalyse
    e. V. (LIKAT), Rostock
  • »Integrierte chemische Prozesse zur energetischen Nutzung von Biomasse mittels Brennstoffzellen«
    Professor Dr.-Ing. Kai Sundmacher, Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme, Magdeburg

19:00 Uhr Ausstellung: Forschungsprojekte aus den Instituten

Moderation: Peter Schneider, FutureCamp

 

Erstes Statusseminar in Berlin

Am 15. März 2012 fand im Fraunhofer-Forum in Berlin das erste öffentliche Statusseminar des Fraunhofer-Systemforschungsprojekts »Zellfreie Bioproduktion« statt. Im Mittelpunkt standen der aktuelle Stand der Forschung und die Vorstellung der bereits erzielten Ergebnisse.

Der Forschungsansatz des Projekts, die in vitro-Proteinsynthese außerhalb lebender Zellen eröffnet neue Perspektiven in der Biotechnologie. Mithilfe der zellfreien Bioproduktion ist es möglich hochreine Proteine, individuell angepasste Antikörper oder neue Impfstoffe im industriellen Maßstab herzustellen.

Dabei besitzt die Fraunhofer-Gesellschaft durch die einmalige Schnittstelle von Ingenieurs- und Lebenswissenschaften alle notwendigen Kompetenzen für einen erfolgreichen Projektabschluss.

Die Veranstaltung fand am Donnerstag, 15. März 2012 in der Anna-Lousia-Karsch-Str. 2 in Berlin statt.

 

Programm:

11:00 Uhr    Begrüßung und Grußworte

11:15 Uhr    Key Note Lecture

13:30 Uhr    Projektvorstellung

16:30 Uhr    Diskussionsrunde